Forschungsinteressen

Forschungsinteressen

Vom Ordnen der Phänomene zum vernetzten Denken-
Informationen zum PIN-Konzept

www.pin-konzept.de

  • Entwicklung und Erprobung des Unterrichtskonzepts Chemie3
    Das lerntheoretisch begründete, experimentell basierte Unterrichtskonzept Chemie3 wird für die Stufen 7-10 des Gymnasiums entwickelt und soll perspektivisch auch auf die Mittelschule übertragen werden. Seine drei Grundprinzipien sind die Förderung eines grundlegenden chemischen Verständnisses, die Förderung des selbstständigen, naturwissenschaftlichen Denkens und der häufige Einbezug von Beispielen aus der belebten und der unbelebten Natur. Die ersten zwei Jahre von Chemie3 wurden bereits erfolgreich an sächsischen Gymnasien in Klasse 7 und 8 mittels eines Zwei-Gruppen-Pretest-Posttestdesigns erprobt.
  • Entwicklung und Erprobung fächerübergreifender Konzepte zu Lehrplanthemen und zu innovativen Themen im Chemieunterricht
    Im Mittelpunkt stehen hierbei problemorientierte Experimentalkonzepte, in denen chemische Inhalte einerseits in einen biologischen Zusammenhang eingebettet sind. Außerdem werden Einheiten erarbeitet, die den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in aktuelle chemische und biochemische Forschung geben. Zu diesen Konzepten werden neue aussagefähige Experimente entwickelt und bestehende Experimente optimiert.
  • Untersuchungen zu einem chemischen Grundverständnis bei Chemielehramtsstudierenden und zu Maßnahmen für eine entsprechende Verbesserung
    Vorstudien haben gezeigt, dass viele Studierende, die später bei ihren Schülerinnen und Schülern ein vertieftes chemisches Verständnis erreichen sollen, selbst über typische Fehlvorstellungen verfügen bzw. Unsicherheiten bezüglich chemisch gültiger Vorstellungen aufweisen. Das Verständnis der Studierenden wird differenziert untersucht und Maßnahmen für eine Verbesserung werden entwickelt und erprobt. Dabei wird in der Vorlesung auch das Klickersystem eingesetzt, mit dem es möglich ist, dass sich alle Studierenden zu einer Frage positionieren und sich so ihrer eigenen Vorstellungen bewusst werden.
  • Entwicklung und Erprobung von Konzepten zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichen Voraussetzungen im Julius-Wagner-Schülerlabor
    Zum einen werden Schülerlabortage entwickelt und erprobt, bei denen der Heterogenität der Schülerinnen und Schüler Rechnung getragen wird. Dabei stehen die Mittelschulen als Zielgruppe im Vordergrund. Die Einheiten sind grundsätzlich auch im regulären Chemieunterricht einsetzbar. Zum anderen werden Konzepte zur Förderung besonders interessierter und begabter Schülerinnen und Schüler entwickelt und evaluiert. Hier erfolgt eine Kooperation mit der Mathematikdidaktik.
letzte Änderung: 14.02.2017

Kontakt

Institut für Didaktik der Chemie
Prof. Dr. Rebekka Heimann

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